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nach Lidcote Hall zu begleiten, wo sie so lange bleiben könnte,bis die Zeit die Enthüllung dieses Geheimnisses gestattet."
Leicester schwieg, und blickte Emma lebhaft an, währendsich plötzlich Verdacht und Mißvergnügen in seinem Gesichte zuzeigen schien-
Die Gräfin sagte nur: „Wollte Gott, ich wäre in meinesVaters Hause! — Als ich es verließ, dachte ich nicht daran,daß ich Seelenruhe und Ehre zurücklaffen müsse."
Varney fuhr mit bedächtigem Tone fort: „Ohne Zweifelwird dies die Nothwendigkeit herbeiführcn, Fremde in My-lords Geheimniß einzuweihen; doch wird die Gräfin für dieEhre des Herrn Tressilian Bürgschaft leisten müssen, und fürsolche von der Familie ihres Vaters — "
„Still, Varney," sagte Leicester, „beim Himmel, ichstoße Dir den Dolch durch den Leib, wenn Du Tressilian nochein Mal als den Theilnehmer meiner Geheimnisse nennst!"
„Und warum nicht?" fragte die Gräfin; „wenn dieseGeheimnisse nicht vielleicht besser für einen Mann, wie Var-ney, paffen, als für einen von unbefleckter Ehre und Redlich-keit- — Mylord, Mylord, richtet keine zornigen Blicke aufmich, — es ist Wahrheit, und ich bin es, die sie redet. Ichthat Tressilian einst um Euretwillen Unrecht, — ich will ihmkein weiteres Unrecht thun, indem ich schweige, wenn seineEhre in Frage gezogen wird. Ich kann es unterlassen," setztesie zu Varney gewendet hinzu, „dem Heuchler die Maske vomGesicht zu reißen, doch kann ich nicht zugeben, daß die Tu-gend in meiner Gegenwart geschmäht werde."
Es trat eine lange Pause ein. Leicester stand mißvergnügtaber unentschlossen da, und war sich nur zu sehr der Schwächeseiner Sache bewußt, während Varney mit heuchlerischer Nie-