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rechte Hand, ist vor jeder Anklage von mir geschützt. Möge erEuch treu sein; und damit er Euch treu bleiben möge, so ver-traut ihm nicht zu viel an. Doch es ist genug gesagt, daß ichnicht anders, als mit Gewalt mit ihm gehe, auch würde ichihn nicht als meinen Gatten anerkennen, und wären alle —"
„Es ist eine kurze Täuschung, Madame," sagte Leicester,aufgebracht über ihren Widerstand, „die für uns Beide nöthigist, da Ihr mich durch Eure weibliche Laune, oder den vor-eiligen Wunsch in Gefahr gebracht habt, Euch eines Rangeszu bemächtigen, wozu ich Euch das Recht gab nur unter derBedingung, daß unsere Heirath zur Zeit geheim bleiben sollte-Wenn mein Vorschlag Euch mißfällt, so muß ich Euch sagen,daß Ihr es seid, die denselben nothwendig macht. Es ist keinanderes Mittel vorhanden, — Ihr müßt thun, was Eureeigene ungeduldige Thorheit nothwendig gemacht hat, und ichbefehle es Euch an."
„Ich kann Eure Befehle nicht mit denen der Ehre und desGewissens in die Wagschale legen, Mylord," sagte Emma.„In diesem Falle will ich Euch nicht gehorchen. Ihr mögetzu Eurer Schande gelangen, wohin diese krummen Wege un-vermeidlich führen müssen; doch ich will nichts thun, wasmeine Ehre verletzen könnte- Wie könntet Ihr, Mylord, michwieder als eine reine und keusche Gattin anerkennen, würdigEuren Rang zu theilen, wenn ich unter diesem Charakter, alsdas vorgebliche Weib eines so verworfenen Menschen, wieEuer Diener Varney ist, durch's Land gezogen wäre?"
„Mylord," sagte Varney dazwischentrctcnd, „Mylady istunglücklicherweise zu sehr gegen mich eingenommen, um aufmeinen Vorschlag zu hören; doch wahrscheinlich weiß sie einenbessern Vorschlag. Sie hat viel Einfluß bei Herrn EdmundTresstlian, und könnte ihn ohne Zweifel leicht bewegen, sie