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hatte die Trunkenhnit bei ihm eine andere Stimmung, alsbei Lambourne, hervorgcbracht.
„Was ist das sür ein Teufelslärm hier im Thurm?" sagteer. — „Mann und Weib zusammen in derselben Zelle? dasist gegen die Regel. Beim heiligen Petrus in Fesseln! ickwill Anstand in meiner Herrschaft haben."
„Hinunter mit Dir, Du betrunkenS Vieh," sagte Lam-bourne, „stehst Du nicht, daß diese Dame und ich allein seinwollen?"
„Guter Herr," sagte die Gräfin zu dem Gefangenwärter,„befreie mich von ihm um des Himmels willen!"
„Das ist ein billiges Verlangen," sagte der Gefangen-wärter, „und ich will ihre Partei ergreifen. Ich liebe meineGefangenen und habe so gute Leute unter meiner Obhut ge-habt, wie sie nur je in Newgate gewesen. Und da sie einevon meinen Lämmern ist, wie ich zu sagen pflege, so soll sieNiemand in ihrer Hürde belästigen. Laß das Frauenzimmerlos, oder ich schlage Dir mit meinem Schlüsselbund den Kopfentzwei."
„Ich will vorher einen Blutpudding aus Deinem Zwerchfellmachen," antwortete Lambourne, der mit der linken Handnach seinem Dolche griff, während er die Gräfin noch immermit der rechten festhielt. „Nimm Dich in Acht, Du alterStrauß, der allein von einem Bunde eiserner Schlüssel lebt."
Lorenz ergriff Michaels Arm und verhindert! ihn seinenDolch zu ziehen, und während Lambourne bemüht war, sichvon ihm loszumachen, gelang cs der Gräfin, ihre Hand ausdem Handschuh zu ziehen, an dem der Schurke fie festhielt.Sie sah sich von ihm befreit, eilte aus dem Zimmer und dieTreppe hinunter, während fie in demselben Augenblick beideStreitenden mit solchem Geräusch auf den Boden fallen hörte.