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8 (1851) Kenilworth
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und Ihrer Majestät sowohl in Schottland, als in Irlandtreu gedient hat."

Die Königin konnte nicht umhin, bei diesem zweiten Vor-schläge ein wenig mit den Schultern zu zucken, und die Her-zogin von Rutland, die im Gesichte der Königin las, daß sieerwartet hatte, Süsser werde Raleigh nennen, und sie so inden Stand setzen, ihren eigenen Wunsch zu befriedigen, wäh-rend sie seine Empfehlung ehrte, wartete nur, bis die Königinihre Einwilligung zu seinem Vorschlag gegeben, und sagtedann: Da die beiden großen Herren jeder einen Candidatenzur Ritterwürde vorgeschlagen, möge ihr ein Gleiches im Na-men gegenwärtiger Damen erlaubt sein.

Ich müßte kein Weib sein," sagte die Königin lächelnd,wollte ich Euch eine solche Bitte abschlagen."

Dann bitte ich Ihre Majestät im Namen der gegenwär-tigen Damen," fuhr die Herzogin fort,Walter Raleigh dieRitierwürde zu übertragen, dessen Geburt, Waffenthaten undGeneigtheit, unserem Geschlechte mit Schwert und Feder zudienen, gewiß einer solchen Auszeichnung würdig sind."

Ich danke Euch, meine schönen Damen," sagte Elisabethlächelnd,Eure Bitte ist gewährt, und der edle KnappeOhnemantcl soll auf Euren Wunsch in den guten RitterOhnemantel verwandelt werden. Laßt die beiden Aspirantender Ritterwürde vorlreten."

Blount war noch nicht zurück, nachdem er Tressilian seinerMeinung nach sicher untergcbracht hatte, aber Raleigh trat vor,kniete nieder und empfing von der Hand der jungfräulichenKönigin jenen ehrenvollen Titel, der noch nie einem ausge-zeichnetern und berühmtern Gegenstände übertragen wurde-

Bald darauf trat Nikolaus Blount ein, und Süsser be-nachrichtigte ihn hastig von der gnädigen Absicht der Königin,

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