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Graf von Oxford, welcher hier gegenwärtig ist, kennt HerrnAnton Fsster persönlich, sowie auch seine Handschrift."
Der Graf von Oxford, ein junger Verschwender, demFester mehr als einmal gegen hohe Zinsen Geld geliehen hatte,bezeugte auf Befragen, daß er ihn als einen reichen und un-abhängigen Gutsbesitzer kenne, und daß das vorgezeigte Zeugnißvon seiner Hand sei.
„Und wer spricht für des Doctors Zeugniß?" sagte dieKönigin. „Mich dünkt, Alasco ist sein Name."
Masters, der Leibarzt der Königin, bezeugte, daß er sichmehrmals mit Doctor Alasco berathen habe, und sprach vonihm als von einem Manne, der außerordentliche Gelehrsamkeitund geheime Kenntnisse besitze. In dieses Lob stimmten derGraf von Huntingdon, Graf Leicesters Schwager, und diealte Gräfin von Rutland ein, und Beide erinnerten sich derzierlichen italienischen Handschrift, in welcher er seine Receptezu schreiben pflegte, und die mit dem vorgezeigten Zeugnisse voll-kommen Lbereinstimmte.
„Und nun, Herr Tressilian, ist diese Sache hoffentlich ge-endet," sagte die Königin. „Noch ehe dieser Abend zu Endeist, wollen Wir Etwas thun, um den alten Sir Hugh Robsartmit dieser Heirath zu versöhnen. Ihr seid etwas über EurePflicht hinaus gegangen; doch Wir müßten kein Weib sein-hätten wir nicht Mitleid mit den Wunden, welche wahreLiebe schlägt; so verzeihen Wir Euch denn Eure Kühnheit undEure ungeputzten Stiefeln, deren Geruch ungeachtet der Par-fümerien des Grafen von Leicester unangenehm geworden "
So sprach Elisabeth, deren feiner Geruch zu ihren charak-teristischen Eigenschaften gehörte, was sich noch viel späterzeigte, als sie Essex wegen einer ähnlichen Beschuldigung gegenseine Stiefeln aus ihrer Gegenwart vertrieb.