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und alle die Folgen, die daraus entstehen könnten, wenn eres verricthe; und während er seine natürliche Neigung über-wand, das für eine Lüge zu erklären, was nach dem Zeug-nisse seiner Sinne eine solche war, zeigte er sich vermöge seinerUnentschlossenheit in sehr ungünstigem Lichte vor Elisabeth undallen Gegenwärtigen. Er schlug die Papiere mehrmals um,als könne er den Inhalt derselben nicht verstehen, worauf dieKönigin ungeduldig ausrief: „Wie Wir gehört haben, seidIhr ein ausgezeichneter Gelehrter, doch scheint Ihr Geschriebenesschwer lesen zu können. — Was sagt Ihr, sind diese Zeugnissewahr ober falsch?"
„Ihre Majestät fordern mich auf, über ein Zeugniß zuentscheiden, welches von Denen als wahr sollte bewiesen wer-den, zu deren Vertheidigung es dient," sagte Tressiüan ingroßer Verwirrung, der ein Zeugniß nicht als wahr anerkennenwollte, welches er später würde zurückweisen müssen, und zu-gleich sein Emma gegebenes Wort halten wollte, um ihr Zeitzu lassen, ihre Sache auf ihre eigene Weise zu führen.
„Ei, Treffilian, du bist ebenso kritisch, wie du poetischbist," sagte die Königin, indem sie ihn mit Mißfallen ansah;„mich dünkt, diese Beweise, welche in Gegenwart des edlenGrafen vorgelegt werden, dem dies Schloß gehört, und welcherseine Ehre für die Richtigkeit derselben verbürgt, sollten auchdir genügen. Aber da du auf so förmliche Weise zu Werkegehen willst — Varney, oder vielmehr Mplord von Leicester,denn es wird jetzt Eure Angelegenheit, welchen Beweis habtIhr, daß diese Zeugnisse richtig sind?"
Diese absichtslos gesprochenen Worte machten einen tiefenEindruck auf den Grafen, und Varney beeilte sich statt seinerzu antworten: „Mit Ihrer Majestät Erlaubniß, der junge