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tief verbeugte, und seine Bereitwilligkeit aussprach, ihre könig-lichen Befehle zu empfangen. Eine ähnliche Anwandlung em-pfand Varney, der an jenem Abend seine Blicke selten vonseinem Patron abwendete, und aus der geringen Veränderungseiner Zuge sogleich erkannte, wovon die Königin redete. DochLeicester faßte sich bald, und als Elisabeth hinzusetzte: „Wirreden von der Angelegenheit Varney's und Treffilians — istdie Dame hier, Mylord?" da antwortete er sogleich; „Nein,gnädigste Königin."
Elisabeths Augenbrauen zogen sich zusammen, und ihreLippen schlossen sich. „Unsere Befehle waren streng und be-stimmt, Mylord," war ihre Antwort.
„Und würden auch befolgt worden sein, gnädigste Lehens-herrin," antwortete Leicester, „wenn sie in der Form des leise-sten Wunsches ausgesprochen wären. Varney, tritt vor — die-ser Herr wird Ihre Majestät von der Ursache benachrichtigen,warum die Dame" — doch konnte er seine rebellische Zungenicht bewegen, die Worte seine Gattin auszusprechen —„nicht in Eurer königlichen Gegenwart erscheinen kann."
Varney trat vor und sagte, was er auch fest glaubte, daßdie Vorgefordcrte — denn auch er wagte nicht, sie in Leice-sters Gegenwart seine Gattin zu nennen — durchaus nicht imStande sei, Ihrer Majestät aufzuwartcn.
„Hier," sagte er, „sind Zeugnisse von einem sehr gelehr-ten Arzte, dessen Geschicklichkeit und Redlichkeit Mylord vonLeicester wohl bekannt find, sowie auch von einem ehrlichenund frommen Protestanten, einem glaubwürdigen Manne, Na-mens Anton Fester, in dessen Hause sie sich derzeit befindet,daß sie gegenwärtig an einer Krankheit leidet, die es ihr un-möglich macht, aus der Gegend von Oxford bis hieher zureisen."