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„Ha, bist Du es, mein Däumling, — Du Fürst der bö-sen Geister, — meine kleine MauS?"
»Ja," sagte Dickie, »die Maus, welche das Netz zer-nagte, gerade als der Löwe, der darin gefangen war, einemEsel außerordentlich gleich sah "
»Ei, Du kleines Duodezmännchen, Du bist ja diesen Nach-mittag so scharf wie Weinessig. Aber sage mir, wie kamst Dumit jenem Riesen zu rechte, bei dem ich Dich zurückließ? —Ich fürchtete schon, er würde Dir die Kleider ausziehen, undDich verschlingen, wie man eine geröstete Castanie ißt."
„Hätte er das gethan," versetzte der Knabe, »so hätte ermehr Gehirn in seinen Magen bekommen, als er je in seinemHirnkasten hatte. Doch der Riese ist ein höfliches Ungeheuer,und dankbarer, als viele andere Leute, denen ich aus derNoth geholfen, Herr Wayland."
„Zum Henker, Flibbertigibbet," erwiderte Wayland, „Dubist schärfer, als ein sheffielder Taschenmesser! Ich wollte,ich wüßte, durch welchen Zauber Du jenem alten Bären denMaulkorb angelegt hast?"
„Ja, das ist so Deine Art," antwortete Dickie; „Dudenkst, schöne Redensarten sollen statt des guten Willens gelten.Indessen mußt Du hinsichtlich dieses ehrlichen Pförtners wissen,daß, als wir uns am Thor darstellten, sein Gehirn mit einerRede überladen war, die man für ihn aufgesetzt hatte, unddie seiner riesenhaften Fassungskraft zu schwer war. DieseRede, sowie viele andere, hatte mein gelehrter Magister Eras-mus Holiday aufgesetzt. Ich hatte sie oft gehört und wußtejede Zeile auswendig. Als ich ihn nun wie einen Fisch auftrockenem Lande zappeln sah, indem er den ersten Vers her-sagte, wußte ich sogleich, wo ihn der Schuh drückte, sagte ihmdas nächste Wort, wo er mich denn in äußerstem Entzücken