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Die Ankunft Ihrer Majestät verzögerte sich gleich an-dern wichtigen Begebenheiten von einer Stunde zur andern,und jetzt wurde von einem athemlosen Courier angcmeldet,daß Ihre Majestät, vermöge ihres gnädigen Willen«, dieHuldigung ihrer Lehensleute anzunehmen, die ihr zu Warwickdie Aufwartung gemacht, zurückgehalten worden, und daß sienicht vor der Dämmerung in das Schloß cinziehen werde.Diese Nachricht veranlaßte Diejenigen, welche in Erwartungder Ankunft der Königin auf ihren Posten gewesen waren,etwas nachlässiger in ihrer Wachsamkeit zu sein. Als Way-land einige Reiter in das Schloß kommen sah, hegte er dieHoffnung, daß Tressilian unter denselben sein möge. Umnicht die Gelegenheit zu verlieren, seinem Beschützer zu be-gegnen, stellte sich Wayland in dem großen Hofe des Schlos-ses in der Nähe des Mortimerthurmes auf, und beobachteteJeden, der auf der Brücke hin und her ging. Auf diese Weisekonnte Niemand aus- oder eingehen, ohne daß er ihn be-merkte, und er betrachtete genau den Anzug und die GesichtS-züge jedes Reiters, der unter dem gegenüberstehenden Galle-riethurme hervorkam und entweder langsam oder in stattlichemGalopp sich dem großen Thore näherte.
Während Wayland so aufmerksam hinausblickte, um Denzu entdecken, den er nicht sah, zupfte ihn Jemand am Aermel,vor dem er sich sonst nicht hätte sehen lassen.
Es war Dickie Sludge oder Wbbertigibbet, der gleichdem Kobold, dessen Namen er führte und dem er vermögeseiner Kleidung gleichen wollte, immer in der Nähe Derjeni-gen war, die am wenigsten an ihn dachten.
Welches auch Waylands innere Empfindungen sein moch-ten, so hielt er cs doch für nöthig, sein Vergnügen über die-ses unerwartete Begegnen auszusprechen.