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Helme statt der Mühen trugen. Diese Garde, welche überallsein mußte, wo die Königin in Person erschien, war dort un-ter dem Oberbefehl eines Herolds aufgestellt, welcher dasSchild mit dem Bären und dem Knotenstab an seinem Armetrug, und dadurch bewies, daß er dem Grafen von Leicesterangehöre. Dieser verweigerte Allen den Zutritt, mit Aus-nahme Solcher, die als Gäste zu der Festlichkeit cingeladenwaren, welche eine Rolle bei den beabflchtigtenIVorstellungenzu spielen hatten.
Das Gedränge war daher am Eingänge sehr groß, undLeute verschiedener Art gaben Gründe an, weshalb man siecinlassen müsse, worauf aber die Garde nicht hörte, sondernsich bei schönen Worten und selbst bei schönen Anerbietungenauf den ausdrücklichen Befehl der Königin berief, welche je-des rohe Gedränge verabscheue. Bei Solchen, denen ver-nünftige Gründe nicht genügten, wendeten sie strengere Maß-regeln an, drängten sie mit ihren starken Pferden zurück undversetzten ihnen Stöße mit den Kolben ihrer Carabincr.Dieses letzte Manöver brachte Bewegungen unter der Volks-menge hervor, die Wayland zu der Furcht veranlaßten, ermöge in dem Gedränge von seiner Begleiterin getrennt wer-den. Auch wußte er nicht, welchen Vorwand er gebrauchensolle, um Einlaß zu erhalten, und er überlegte eben dieSache bei sich selber, als der Herold des Grafen ihn in'sAuge faßte, und zu seinem nicht geringen Erstaunen ausrief:„Heda, Gardisten, macht Platz für den Kerl in dem orange-farbigen Mantel! — Vorwärts, mein guter Hanswurst," riefer Wayland zu, „und beeile Dich. Was in des Teufels Na-men hält Dich noch zurück? Komm näher mit Deinem Weibs-bild da."
Während der Herold Wayland diese dringende, aber
Kenilworth. II. 15