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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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hinzu:An Tressilian darf ich mich auch nicht wendennennt ihm meinen unglücklichen Namen nicht; cs würde nurmein Mißgeschick verdoppeln und ihn in Gefahren verwickeln,aus denen er sich nicht würde befreien können. Sie schwieg;doch als sie bemerkte, daß Wayland fortfnhr, sie mit dem ängst-lichen und ungewissen Blicke anzusehen, worin der Zweifel zuliegen schien, ob sie auch wirklich bei gehörigem Verstände sei,nahm sie eine gesetzte Miene an und fügte hinzu: »Führe Dumich nur nach dem Schlosse Kenilworth, guter Mann, da istDeine Aufgabe zu Ende und ich werde selber überlegen, wasdann weiter zu thun ist. Du bist mir treu gewesen hierist Etwas, was Dich reichlich dafür belohnen wird."

Sie bot dem Künstler einen Ring an, welcher einen kost-baren Stein enthielt.

Wayland blickte denselben an, zögerte einen Augenblickund gab ihn dann zurück.Nicht, als ob ich zu stolz wäre,Eure Güte anzunehmen, gnädige Frau," sagte er;denn ichbin ein armer Kerl und, weiß Gott, oft genöthigt gewesen,von schwerer Arbeit zu leben. Und doch, mein alter Meister,der Hufschmied, pflegte zu seinen Kunden zu sagen: ohneHeilung kein Lohn. Wir sind noch nicht im Schlosse Kenil-worth, und es ist Zeit genug, Euren Führer zu entlassen,wenn Ihr, wie man zu sagen pflegt, Eure Stiefel auszieht-Ich hoffe zu Gott, daß Euer Gnaden einer schicklichen Aufnahme,wenn Ihr ankommt, eben so gewiß sei, wie Ihr Euch meinesBemühens versichert halten könnt, Euch wohlbehalten dort-hin zu führen. Ich gehe die Pferde zu holen; inzwischen laßtEuch von Eurem demüthigen Arzte und Führer noch einmalbitten, einige Nahrung zu Euch zu nehmen "

Ich will cs ich will es," sagte die Dame hastig.Geht, geht augenblicklich! Es ist vergebens, mich kühn zu