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8 (1851) Kenilworth
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O, die ist gut versorgt, Madame," versetzte die angere-Lete Dame, die ihres munteren und lachlustigen Wesens we-gen das Muster der Frau von Bath hätte genannt werdenkönnen; »und meine Gevatterin Laneham denkt so wenig anLiese Dinge, als nur irgend Eine. Am neunten Tage, wenndie Festlichkeiten so lange währen, wird sie bei uns in Kenil-rvorth sein, und sollte sie mit ihrem kleinen Buben auf demRücken dorthin wandern "

Es lag Etwas in der Rede, was der Gräfin von Leicesteralle Lust benahm, die Unterhaltung fortzusetzen.

Wann werden wir Kcnilworth erreichen?" fragte dieGräfin endlich mit einer Unruhe, die sie vergebens zu verber-gen suchte.

Wir, die wir Pferde haben, können heute Abend nochbis Warwick gelangen, und von dort ist Kenilworth nur nochvier oder fünf Meilen entfernt. Dann aber müssen wir war-ten, bis die Fußgänger Nachkommen, obgleich der gute LordLeicester ihnen wahrscheinlich Pferde oder Wagen entgegen-schicken wird, um sie cinzuholen, ehe sie von der Reise ermü-det sind, was, wie Ihr wohl denken könnt, keine besondersgute Vorbereitung ist, in Gegenwart vornehmer Leute zutanzen.Und doch weiß ich noch die Zeit, wo ich fünfStundengegangen wäre, und mich den ganzen Abend nachher auf mei-nen Zehen würde herumgcdreht haben, wie ein zinnerner Tel-ler, den ein Taschenspieler auf der Nadelspitze hcrumtanzenläßt. Doch das Alter hat mich etwas in den Klauen gehabt,wie's im Liede heißt; aber wenn mir die Melodie und derTänzer gefällt, so tanze ich doch noch mit jedem munternMädchen in Warwickshire um die Wette, welche zu der un-glücklichen Zahl Vier eine Null seht."

Während die Gräfin von der Geschwätzigkeit dieser guten