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unter den bedenklichen Umständen unserer Kameradin am nö-tigsten ist."
„So habt Ihr also eine weise Frau?" sagte Varney.„Sie ritt wahrhaftig, als wäre sie an diesen Ort bestellt, wosie nöthig ist — und Ihr habt überdies hübsche Glieder zueinem Satan, »m den Mangel der Frau Laneham zu ersetzen."
„Ja, Herr," sagte der Knabe, „sie sind nicht so selten indieser Welt, wie Euer Gnaden denken mögen. Dieser meister-hafte Teufel soll sogleich einige Feuerflammcn mit gehörigemRauche ausstoßen, wenn's Euch Vergnügen macht, — Ihrwerdet denken, er habe den Aetna im Bauche."
„Es fehlt mir jetzt gerade an Zeit, hoffnungsvollster Zög-ling der Hölle, um seiner Vorstellung bcizuwohnen," sagteVarney; „doch hier ist Etwas für Euch, um auf diese glück-liche Stunde zu trinken, — und so, wie es im Schauspieleheißt: Gott fördere Eure Arbeit."
Mit diesen Worten spornte er sein Pferd an und rittweiter.
Lambonrne blieb einige Augenblicke hinter seinem Herrnzurück, suchte ein Silberstück aus seiner Tasche hervor, wel-ches er dem redseligen Zwerge, wie er sagte, zu seiner Er-muthigung auf dem Wege zu den höllischen Regionen gebe,von deren Feuer er bereits einige Funken an ihm entdecke.Nachdem der Knabe ihm für seine Großmuth gedankt hatte,spornte auch er sein Pferd an, und ritt seinem Herrn soschnell nach, wie das Feuer vom Kieselsteine flammt.
„Und nun," sagte der listige Zwerg, der sich dicht zuWaylands Pferde begab und ein Rad schlug, welches seineVerwandtschaft mit dem Fürsten der Finsterniß zu bestätigenschien. „Ich habe ihnen gesagt, wer Du bist, nun sage Dumir auch, wer ich bin."
Kenilworth. II.
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