Druckschrift 
8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
198
Einzelbild herunterladen
 

IS8

rend er sprach, nahm er dem Buben den Zügel aus der Hand,half der Gräfin vom Pferde »nd war ihr behülflich, das zubesteigen, welches ein günstiger Zufall ihr so unerwartet ent-gegenführtc- Das Ganze ging so natürlich vor sich, daß dieGräfin, wie sich's später zeigte, gar nicht anders gedacht hatte,als daß das Pferd, vermöge der Vorsicht des Führers, odereines seiner Freunde, dorthin gebracht worden sei.

Der Bursche aber, welcher sein Pferd so schnell losgewor-den war, starrte ihn an und krähte sich den Kopf, als ob erplötzlich einige Bedenklichkeit empfinde, daß er das Pferd aufeine so kurze Erklärung ausgeliefert habe-Ich bin ge-wiß, daß Du zur Gesellschaft gehörst," sagte er zu Wayland;doch Du hättest Bohnen sagen sollen, wie Du weißt."

»Ja, ja," sagte Wayland auf's Gerathewvhl sprechend,und Du Speck, wie Du weißt."

Nein, nein," sagte der Bursche,bewahre bewahreErbsen hätte ich sagen sollen."

Gut, gut," antwortete Wayland,so mögen es denn inGottes Namen Erbsen sein, obgleich SpeF ein besseresPaßwort ist."

Jetzt hatte er sein Pferd bestiegen und dem Bauerjungenden Zügel aus der Hand genommen; er warf ihm ein Stück Geldzu, und ritt rasch weiter, um die verlorene Zeit wieder einzn--ringen. Der Bursche war noch von dem Hügel aus sichtbar,den sie hinaufritteu, und als Wayland zurückblickte, sah erihn mit ausgestreckten Armen so unbeweglich dastehen, wieeinen Wegweiser, und sein Kopf war nach der Richtung gewen-det, wohin sie entflohen. Endlich, als sie auf dem Gipfel desHügels angelangt waren, sah er, wie der Bube sich bückte, umdas Silbcrstück aufzuheben, welches er ihm hingewvrfen.Nun, das nenne ich Hülfe in der Noth," sagte Wayland;