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8 (1851) Kenilworth
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wie Ihr treu oder falsch seid gegen diese schwergekränktc undhülflose Dame!"

Amen, hübsche Jeannette!" versetzte Wayland,undglaubt mir, ich will meinen Auftrag so ausführen, daß selbstEure hübschen Auge», so heilig sle auch ausschen, mich weni-ger verächtlich «»sehen sollen, wenn wir uns wieder treffen."

Den letzter» Theil dieses Lebewohls flüsterte er Jeanncttcnin's Ohr, und obgleich sie nicht geradezu darauf antwortete,so vernichtete doch ihr Benehmen keinesweges die Hoffnung,welche Wayland's Worte enthielten, wozu sie ohne Zweifeldurch den Wunsch bestimmt wurde, jeden möglichen Beweg-grund zur Rettung ihrer Gebieterin anzuwenden.

Sie ging wiener durch das Thor zurück und verschloß cshinter sich, mährend Wayland den Zügel des Pferdes in dieHand nahm und dicht neben demselben herging.

Obgleich Schmied Wayland die möglichste Eile anmcndete,so ging diese Art zu reisen doch so langsam vor sich, daß, alsder Morgen durch den östlichen Nebel zu dämmern begann, siedoch nicht weiter, als etwa zehn Meilen von Cumnor ent-fernt waren.Zum Henker mit allen glattzüngigen Wirthen!"sagte Wayland, der nicht mehr im Stande war, seinen Aergerund seine Unruhe zu verbergen.Hätte dieser falsche SchurkeGilcs Gvsling mir nur wenigstens vor zwei Tagen gesagt, daßich nicht auf ihn rechnen könne, so würde ich schon für michgesorgt haben. Doch da versprechen sie Alles, was man for-dert, und erst wenn das Pferd gebraucht werden soll, findetsich's, daß es nicht beschlagen ist. Hätte ich es nur gewußt,so hätte ich zwanzig Pferde haben können; ja in einer so gutenSache wäre es mir nicht darauf angekommcn, einen Kleppervon der nächsten Wiese zu stehlen ich hätte nur das Thierzu dem Gemeindevorsteher zurückzuschicken nvthig gehabt. Die

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