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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Bündel zusammenpackte, indem sie nicht vergaß, die ihr in dieHände fallenden werthvollcn Schmncksachcn lind besonders einKästchen mit Juwelen hinznzufügen, welches, wie sie verstän-dig vorhersah, ihr künftig nützlich sein könne- Dann vertauschtedie Gräfin von Leicestcr ihren Anzug mit einem Kleide, welchesJeannettc gewöhnlich auf kurzen Reisen trug, denn sie hieltenes für nöthig, allen äußern Schein zu vermeiden, welcher Auf-merksamkeit erregen könne. Ehe noch diese Vorbereitungenvollendet waren, ging der Mond am Sternenhimmel auf, undalle Bewohner des einsamen Hauses hatten sich zur Ruhe be-gebe» , oder doch in die Stille und Einsamkeit ihrer Zimmerzurückgezogen.

Sie sahen keine Schwierigkeit vorher, aus dem Hauseoder dem Garten zu gelangen, vorausgesetzt, daß sie der Beob-achtung entgehen könnten. Anton Foster war gewohnt, seineTochter zu betrachten, wie ein bewußter Sünder einen sichtba-ren Schutzengel betrachten würde, der ungeachtet seiner Schuldfortfährt, ihn zu umschweben, und daher kannte sein Vertrauenans sie keine Grenzen. Jcannctte hatte den Schlüssel zumHause, sowie auch eine» Hanptschlüssel zu dem Hintcrthore desParks, so daß sie nach Gefallen in das Dorf gehen konnte,entweder in häuslichen Angelegenheiten, welche gänzlich ihrerLeitung anvertraut waren, oder um in dem Bcthause denVersammlungen ihrerSecte beizuwohnen. Freilich wurdeFostersTochter diese Freiheit nur unter der feierlichen Bedingung an-vcrtraut, daß sic ihre Privilegien nicht mißbrauchen solle, in-dem sie Etwas thue, was mit dem sichern Gewahrsam derGräfin unverträglich sei, und nichts als der furchtbare Verdacht,welchen die an jenem Abend vorgefallcne Scene in ihr erregte,hätte Jeannette bewegen können, ihr Wort zu verletzen, oderdas Vertrauen ihres Vaters zu mißbrauchen- Doch nach dem.