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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Ja, Tony," sagte Varney,das wäre ein Paradiesnach Deines Herzens Wunsch. Besprecht die Sache mitihm, Doctor Alasco, ich bin gleich wieder da."

Mit diesen Worten stand Varney auf, nahm das Fläsch-chen vom Tische und verließ das Zimmer.

Ich sage Dir, mein Sohn," sprach Alasco zu Fester,sobald Varney das Zimmer verlassen hatte,wie auch immerdieser freche boshafte Lästerer über die hohe Wissenschaftspotten mag, in welcher ich mit Gottes Hülfe solche Fort-schritte gemacht habe, daß ich selbst den weisesten der jetztlebenden Künstler nicht meinen Meister oder Lehrer nennenmöchte obgleich jener Ruchlose eine Lehre verwirft, die zuheilig ist, als daß sie von sündhaften, irdisch gesinnten Men-schen begriffen werden könnte: so glanbe mir dennoch, daßdie Stadt, welche St. Johannes in seinem himmlischen Ge-sichte der christlichen Offenbarung schaute, dies neue Jerusa-lem, dessen alle Christenseelen theilhaftig zu werden hoffen,die Entdeckung des großen Geheimnisses bildlich bedeutet,wodurch die kostbarsten nnd vollkommenste» Werke der Naturaus ihren unreinsten nnd rohesten Stoffen gezogen werden,gleichwie der leichte, vielfarbige Schmetterling, das schönsteKind der Sommerluftc, aus der unscheinbaren Hülle seinerPuppe hervorbricht"

Herr Hvldforth sagt nichts von dieser Auslegung," ent-gegnete Fester zweifelhaft;vielmehr sagt die heilige Schrift,Herr Doctor Alasco, daß d>c Edelsteine der heiligen Stadtkeineswegs für Diejenigen bestimmt sind, die hicnieden sünd-hafte Werke thun und Lügen schmieden."

Nun, mein Sohn," sagte Alasco,und was folgerstDu daraus?"

Daß Diejenigen, welche Gift mischen und es insgeheim