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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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chen Mann. Die, welche von den Menschen entehrt und vonGott verdammt sind, haben Ursache zu trauern nicht die,welche unschuldig sind! Lebt wohl, gnädige Frau!" sagtesie, indem sie hastig den Mantel umnahm, in welchem sieauszugehcn pflegte."

Willst Du mich verlassen, Jcannettc?" sagte ihre Ge-bieterinin einer solchen Bedrängnis- mich verlassen?"

Euch verlassen, gnädige Frau!" rief Jeannette, eilte zuihrer Gebieterin zurück und drückte tausend Küsse auf ihre HandEuch verlassen! Möge die Hoffnung meines Glaubens michverlassen, wenn ich cS thne! Nein, Madame; Ihr sagtet sehrrichtig, der Gott, dem Ihr dient, werde Euch einen Pfad derErrettung eröffnen. Es gibt ein Mittel zur Flucht; ich habeTag und Nacht um Licht gebeten, damit ich sehen möge, wieich bei meiner Pflicht gegen jenen unglücklichen Mann, undder, die ich Euch schuldig bin, zu handeln habe. Furchtbarist jenes Licht jetzt hereingebrochen, und ich darf die Thüre nichtverschließen, welche Gott öffnet. Fragt mich nicht weiter.Ich werde in kurzer Zeit zurück sein."

Mit diesen Worten hüllte sie sich in ihren Mantel, sagteder alten Frau, die ihr im äußern Zimmer begegnete, daßsie zum Abendgebet gehe, und verließ das Haus.

Mittlerweile hatte ihr Vater das Laboratorium wiedererreicht, wo er die Mitschuldigen seines beabsichtigten Verbre-chens fand.Hat das Vögelchen genippt?" fragte Varneyhalb lächelnd, während der Astrolog dieselbe Frage mit denAugen that, ohne jedoch ein Wort zu reden.

Nein, das hat sie nicht und soll auch nicht von meinerHand," versetzte Foster.Wollt Ihr, daß ich einen Mord be-gehen soll in meiner Tochter Gegenwart?"

Sagte man Dir nicht, Du mürrischer aber muthloser