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einen Feigling, wie Du, zum Gestiindniß seiner Niederträch-tigkeit zu bringe». Aber geh — mach', daß Du fortkommst— sage Deinem Herrn, wenn ich den schändlichen Weg ein-schlagcn wollte, zu dem ein solcher Betrug, wie Du ihn an-gcrathen, mich nothwendig führen müßte, ich ihm einen desNamens würdigen Nebenbuhler geben würde. Er soll nichtdurch einen jämmerlichen Lakaien verdrängt werden, dessengrößtes Glück darin besteht, ein altes Kleid seines Herrn zuerhaschen, ehe es ganz abgetragen ist, und der höchstens dieAngen einer Dicnstmagd zu blenden vermag, indem er die ab-getragenen Schuhe seines Herrn mit neuen Bandschleifenschmückt. Fort, fort! ich verachte Dich so sehr, daß ich michschäme, über Dich in Zorn gerathcn zu sein."
Barney verließ das Zimmer in stummer Wuth. Ihmfolgte Fester, dessen von Natur langsame Begriffe von derGewalt des Zornes und den heftigen Ausbrüchen des Unwil-lens überwältigt waren, die er zum ersten Male aus demMunde eines Wesens hörte, welches ihm bisher zu sanft undnachgiebig erschienen war, um einem unwilligen GedankenRaum zu geben, oder einen nngemäßigten auszusprechen.Foster folgte Varney auf dem Fuße nach, und drang mitFragen in ihn, welche dieser nicht erwiderte, bis sie an derentgegengesetzten Seite des Gebäudes in dem alten Bibliothek-zimmer angelangt waren. Hier wandte er sich an seinen un-ermüdlichen Verfolger und redete ihn in ziemlich ruhigem Tonean; denn der kurze Weg war hinreichend gewesen, einem inder Verstellungskunst so erfahrenen Mann Zeit zu geben, sichzu fassen und seine Geistesgegenwart wieder zu gewinnen.
„Tony," sagte er mit seinem gewöhnlichen spöttischenLächeln, „wozu soll ich es leugnen? das Weib und der Teufel,wie Dein Orakel Holdforth Dir bestätigen wird, betrogen den