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Verrats,er hält i»ich hier zurück! — Braucht Aexte und He-bel, Herr Foster — ich stehe für Alles!"
„Das wird nicht nöthig sein, gnädige Frau," hörte manendlich Varney deutlich sagen. „Wenn es Euch beliebt, Eureund Mylords wichtigste Angelegenheit vor Jedermanns Ohrenzu bringen, so will ich Euch nicht daran verhindern."
Die Thüre wurde aufgeschlossen und geöffnet; Jeannetteund ihr Vater stürzten hinein, begierig die Veranlassung zudiesen wiederholten Ausrufungen zu vernehmen.
Als sie in's Zimmer traten, stand Varney mit znsammen-gebissenen Zähnen an der Thüre, und einem Ausdrucke imGesicht, woran Wuth, Schaam und Furcht Antheil hatten.Die Gräfin stand mitten im Zimmer, wie eine jugendliche "Pythia im Augenblicke der Begeisterung. Die Adern ans ih-rer schönen Stirn waren zu blauen Linien angeschwollen —ihre Wangen und ihr Hals glühten wie Scharlach — ihreAugen sprühten, gleich denen eines gefangenen Adlers, Feuerans den Feind, den er nicht erreichen kann. Wäre es mög-lich, daß eine Grazie zu einer Furie werden könnte, so hät-ten ihre Gesichtszüge nicht größere Schönheit mit so viel Haß,Verachtung, Trotz und Unwillen verbinden können- IhreHaltung und ihre Geberden entsprachen dem Ausdrucke ihrerStimme und ihrer Blicke, und gewährten im Vereine mitdiesen einen eben so schönen, als furchtbaren Anblick — soviel Hoheit hatte die Mischung energischer Leidenschaft mitder natürlichen Liebenswürdigkeit der Gräfin Emma vereinigt.Sobald die Thüre geöffnet wurde, eilte Jeannette auf ihreGebieterin zu, und langsamer, aber mit schnellerer Bewegungals gewöhnlich ging Anton Fester zu Richard Varney hin.
„Um Gotteswillen, was fehlt Euch, gnädige Frau?"fragte die Ersterc.