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Wasser aus dem Thalc von Baca" — „Füchse und Fcuer-brände." — Wie nennst Du diese Lcctüre, Mädchen?"
„Es schien mir anständig und geziemend, die Gnade Got-tes ans Ihrer Herrlichkeit Weg zu streuen," sagte Jeannctte;„doch bei Euch will nichts anschlagen. Hier, glaube ich, sindauch Schauspiele und Gedichte."
Die Gräfin blätterte sorglos in den seltenen Büchern,die heutiges Tages zwanzig Antiquare reich machen würde».Da war Bote von der Kochkunst, gedruckt bei Richard Laut,und Skcltons Bücher — der Zeitvertreib des Volks — dasSchloß der Kenntnisse u. s. w. Aber auch an diesen fanddie Gräfin keinen Geschmack; freudig sprang sie von der lee-ren Beschäftigung auf, die Flugschriften zu durchblättcrn, undwarf sie auf den Boden hin, als sie den raschen Hufschlagvon Pferden im Hofe vernahm, eilte an'ö Fenster und rief:„Es ist Leiccster! — Es ist mein edler Graf! — Es ist meinDudley? — Jeder Hufschlag seines Pferdes tont mir wiehimmlische Musik!"
Es entstand ein kurzes Geräusch im Hanse; dann tratFoster mit gesenktem Blicke und mürrischem Wesen in's Zimmerund sagte, Herr Richard Varney komme von Mylord; er seidie ganze Nacht durch geritten und wünsche unverzüglich mitder Gräfin zn sprechen.
„Varney! — und mit mir sprechen? — Pah! — Aberer bringt mir Nachrichten von Lcicestcr — laßt ihn augen-blicklich cintretcn."
Varney trat in ihr Ankleidezimmer, wo sie in ihrer na-türlichen Liebenswürdigkeit saß, geschmückt mit Allem, wasJcannettcns Kunst und ein reiches geschmackvolles Negligeeleisten konnte. Doch der schönste Theil ihres Schmuckes bestandin der Fülle ihrer lichtbraunen Locken, die üppig über ihren
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