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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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meinen Pnh zu bewundern. Dort war auch der arme Trcs-silian doch cs nützt nicht von ihm zu reden."

Das ist wahr, Madame," sagte die kluge Dienerin,undin der That wünsche ich zuweilen, Ihr möchtet nicht so oftund unvorsichtig von ihm reden."

Es ist unnütz, mich zn warnen, Jeannette ich binfrei geboren, obgleich jetzt cingcschloffcn, mehr einer schönenfremden Sclavin gleich, als der Gattin eines englischen Edel-manncs. Ich ertrug Alles mit Vergnügen, so lange ich über-zeugt war, das; er mich liebte; aber jetzt sollen Zunge undHerz frei sein mag man auch meine Glieder in Fesselnlegen. Ich sage Dir, Jeannctte, ich liebe meinen Gatten,ich werde ihn bis zum letzten Athemzuge lieben ich kannnicht anfhörcn, ihn zn lieben, wenn ich auch wollte, oderwenn er, was, Gott weiß cs, wohl geschehen kann aufhö-rcn sollte, mich zn lieben, doch ich sage cs laut heraus, ichwäre glücklicher gewesen, als ich jetzt bin, wenn ich in LidcoteHall geblieben märe, selbst wenn ich den armen Tressilianhätte heirathcn müssen, mit dem schwermüthigen Blicke unddem Kopfe voll Gelehrsamkeit, um die ich mich nicht kümmerte.Er sagte, wenn ich seine Lieblingsbücher nicht lesen wollte, eswürde eine Zeit kommen, wo ich es gern thun würde undglaube, sie ist schon jetzt gekommen."

Ich habe Euch einige Bücher gekauft," sagte Jeannctte,von einem lahmen Kerl, der sie auf dem Markte feil hatte,und mich etwas unverschämt «»blickte "

Laß mich sie sehen, Jeannette," sagte die Gräfin;aberes müssen keine von Euren pietistischen Büchern sein. Wasist dies, mein frommes Dämchen?Eine Lichtschecre fürden goldenen Leuchter"eine Handvoll Myrrhen und Asop,um eine kranke Seele zur Besserung zu führen"ein Trunk