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selben öfter zu bedienen. Nun möchte ich gern wissen, werbei dieser glücklichen Verbindung mehr Opfer gebracht hat,Mylady oder Ihr? Wer hat am meisten Ursache dem Anderngefällig zu sein und dessen Wünsche, Bequemlichkeit und Si-cherheit zu berücksichtigen?"
„Ich sage Dir, Barne»," entgegnete der Graf, „daß ihre Tu-gend und Schönheit nicht bloß Alles verdiente, was ich ihrzu leisten im Stande war, sondern tausendfach bezahlte; dennnoch nie senkte sich Erdengröße auf ein Wesen herab, welchemdie Natur mehr Reiz und Schmuck verliehen hatte."
„Gut, daß Ihr zufrieden seid, Mylord," antwortete Var-ney mit seinem gewohnten sarkastischen Lächeln, welches selbstder Respect vor seinem Patron nicht ganz unterdrücken konnte.— „Ihr werdet Zeit genug haben, Euch der Gesellschaft dieserreizenden Schönheit nngeilört zu erfreuen — das Hecht, wennEure Gefangenschaft im Tower vorüber ist, die Euch für dasVerbrechen dürfte znerkannt werden, Elisabeth Tudor's Nei-gung getäuscht zu haben. Eine geringere Strafe werdet Ihrdoch nicht erwarten?"
„Boshafter Tenfel!" antwortete Leicester, „spottest Dumeiner noch in meinem Unglück? Leite die Sache, wie Duwillst."
„Wenn das Eure ernste Meinung ist, Mylord," sagteVarney, „so müßt Ihr sogleich mit Postpferden nach CumnorPlace.«
„Geh' Du selber, Varney; der Teufel hat Dir eine Artvon Beredtsamkeit gegeben, die in einer schlechten Seche immeram mächtigsten ist. Ich würde als ein überwiesener Verbre-cher vor ihr stehen, wollte ich einen solchen Betrug von ihrverlangen. — Fort, sage ich Dir — muß ich Dich denn zumeiner eigenen Schande treiben?"