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kurze Zeit den geringen Rang anzunehmen, den ihr die Um-stände auferlegen?" sagte Varney nach einigem Zögern.
„Wie, Kerl! meine Gräfin sollte sich Dein Weib nennen! —Das verträgt sich nimmermehr mit meiner und ihrer Ehre."
„Ach! Mylord," antwortete Varney, „und doch sieht Eli-sabeth sie jetzt dafür an. Dieser Meinung wiocrsprechen,hieße das ganze Geheimniß verrathen."
„Denke etwas Anderes ans, Varney," sagte der Graf ingroßer Aufregung, mit dieser Erfindung ist es nichts. — Wennich mich auch darein ergäbe, so würde sie es doch nicht thnn;denn ich sage Dir, Varney, wenn Du es noch nicht weißt,daß selbst Elisabeth aus ihrem Throne nicht mehr Stolz besitzt,als die Tochter dieses unbekannten Eeelmaniics in Devon.In manchen Dingen ist sie lenksam; doch wenn ihre Ehrein's Spiel kommt, so wirken Geist und Gemülh bei ihr sofurchtbar und schnell, wie der Blitz."
„Das haben wir erfahren, Mylord, sonst wären wir nichtin dieser Lage," sagte Varney. „Doch einen andern Vorschlagweiß ich nicht. Mich dünkt, wer die Gefahr veranlaßt, sollteauch Etwas zur Abhülfe derselben thnn "
„Es ist unmöglich," sagte der Graf mit einer verneinen-den Handbewcgung, „ich weiß, daß weder Befehl noch Bittensie bewegen könnten, Deinen Namen auch nur auf eine Stundezu führen."
„Es ist freilich viel verlangt," sagte Barn.ey in trockenemTone, und setztehinzu, ohnevondiesem Gegenstände abzugehen:„Gesetzt aber, man fände ein anderes Frauenzimmer, welchesman für sic ausgebcn könnte? Dergleichen Täuschungen sindschon an den Höfen ebenso scharfsinniger Fürsten, wie Elisa-beth, vorgekommen."
„Das wäre Wahnsinn, Varney," antwortete der Graf;