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8 (1851) Kenilworth
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ihre Aeußeriinge» sind freundlicher als je, obgleich sle weiß,daß solche Gerüchte im Umlaufe sind ihr Benehmen undihre Blicke sind huldvoller, und cs scheint, als habe ich nichtsweiter zu thun, um mich zum Könige von England zu ma-chen und über die Stürme der Hofgunst zu erheben, als daßich meine Hand nach einer Krone ausstrecke, die der Stolzdes Universums ist! Und jetzt, da ich diese Hand am kühnstenausstrecken konnte, ist sie durch ein geheimes und nnaullös-liches Band gefesselt. Hier sind Briefe von Emma," sagteer, dieselben verdrießlich ergreifend,sie quält mich, sic öffent-lich anzuerkennen ihr und mir Gerechtigkeit anzuthunund ich weiß nicht, was sonst noch Alles. Mich dünkt, ichbin schon ungerecht genug gegen mich selber gewesen. Siespricht, als ob Elisabeth die Kunde von dieser Verbindungmit der Freude einer Mutter über die Verheirathnng eineshoffnungsvollen Sohnes aufnehmen müßte! Sic, die Toch-ter Heinrichs, der in seinem Zorne keinen Mann, und in sei-ner Leidenschaft kein Weib verschonte, sle sollte sich, getäuschtdurch ein mit ihrer Neigung getriebenes Spiel, auf den Punktgebracht sehen, ihre Liebe zu einem Untcrthan öffentlich zuerklären und dann finden, daß er ein verheiratheter Mannist! Elisabeth sollte erfahren, daß man ein Spiel mit ihrgetrieben, wie es wohl ein munterer Höfling mit einem Land-mädchen treibt!"

Dann hielt er inne und rief Varney, zu dessen Rath erjetzt mehr als je seine Zuflucht nahm, weil der Graf sich derEinwendungen erinnerte, die er gegen seine geheime Verbin-dung gemacht. Ihre Unterhaltung führte fast immer zu ängst-lichen Berathungen über die Art und Weise, wie die Gräfinzu Kenilworth vorgestellt weiden sollte, und man kam darinüberein, die Reise immer von einem Tage zum andern zu ver-