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er in gleichem Grade haßte und fürchtete. Er hegte auch einengew ssen Stolz auf seine eigene Kunst und seine Klughe t; undso gefährlich auch das Unternehmen war, faßte er doch noch inderselben Nacht den Entschluß, dem Geheimnisse auf den Grundzu kommen und wo möglich die unglückliche Dame zu retten.Aus einigen Worten, die Lambourne in der Trunkenheit ent-schlüpft waren, sah sich Wayland jetzt zum ersten Mal zu demZweifel veranlaßt, ob Varncy auch wirklich bei seinen Bewer-bungen um die Neigung dieses liebenswürdigen Wesens ganzauf eigene Hand gehandelt habe? Das Gerücht sagte über-dies daß dieser treue Diener seinem Herrn schon bei früherenLiebschaften behülflich gewesen; und so kam Wayland zu demGedanken, ob nicht Leieestcr selber die Hauptperson bei derSache sei. An ihre Verheirathung mit dem Grafen konnteer zwar nicht denken; doch selbst die Entdeckung einer vor-übergehenden Liebschaft mit einer Dame von Emma Robsart'sRang, war schon an sich ein Geheimniß von der größten Wich-tigkeit für die Dauer der Macht eines Günstlings bei Elisa-beth. „Sollte Leicester Anstand nehmen, ein solches Gerüchtdurch außerordentliche Mittel zu unterdrücken," sagte er zusich selber, „so hat er Leute um sich, die ihm diesen Dienstleisten würden, ohne erst auf seine Zustimmung zu warten.Wenn ich mich in diese Sache mische, so muß es geschehen,wie mein alter Meister sein Satansmanna zu bereiten pflegt,mit einer dichten Maske vor dem Gefickt. Daher will ichmorgen Giles Gvsling verlassen und meinen Ausenthalsortund meinen Weg so oft verändern, wie ein gejagter Fuchs.Ich möchte auch diese kleine Puritanerin noch einmal Wieder-sehen. Sie siebt fast zu hübsch und verständig aus, um voneinem solchen Schurken, wie Anton Feueibrand, abzustammcn."
Giles Gosling war mehr erfreut, als bekümmert über
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