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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
130
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gewaltig auf Dich und sagt, Du sollest ihm nie wieder überdie Thürschwelle kommen, weil Du so arg fluchest, daß dasDach über einem ehrlichen Christenmcnschen cinfallen mochte."

Sagt er das, der elende, heuchlerische Geizhals?" riefLambourne.Dafür soll er noch diesen Abend hieber kommen,nud unter meines Oheims Dach meine Befehle empfangen! Ichwill ihm einen Sanctus läuten, daß er glauben soll, der Teufelhabe ihn schon beim Kragen, wenn er mich nur reden hört."

Wahrhaftig, ich glaube, jetzt spuckt cs etwas zu sehr inDeinem Kopfe!" rief der Krämer.Tony Foster soll nachDeiner Pfeife tanzen! Ach, guter Michel, geh' und legeDich schlafen!"

Ich will Dir Etwas sagen, Du schmalbackiger Wicht!"sagte Michael Lambourne zornig:ich setze funf.ig Engcls-thaler gegen die ersten fünf Schubkästen in Deinem Ladenmit Allem, was darin ist, wohlverstanden von hintenher ge-zählt, daß, ehe wir noch dreimal unsere Flaschen geleert ha-ben, Tony Foster in diesem Hause sein wird."

Ich halte keine so hohe Wette," versetzte der Krämer,durch dieses Anerbieten etwas nüchterner geworden, welchesbei Lambourne eine allzugenaue Bekanntschaft mit den Ge-heimnissen seines Ladens verrieth;nein, ich halte keine solcheWette; doch ich sehe fünf Engelsthaler gegen Deine fünf, daßTony Foster nach der Betstunde seine Wohnung nicht mehrverläßt, um Dir oder sonst Jemand zu Liebe in's Wirthshauszu kommen."

Es gilt!" rief Lambourne;hier, Onkel, nehmt die Ein-sätze in Empfang und laßt einen von Euren Schenkjungendort sogleich nach Cumnor Place gehen, diesen Brief an HerrnFester abgeben und ihm sagen, daß ich, sein BusenfreundMichael Lambourne, hier auf meines Onkels Schlosse in wichti-