seine anscheinende Kälte etwas verletzt und fragte ihn gerade-zu nach der Ursache.
Blount erwiderte mit gleicher Aufrichtigkeit: „Mein gu-ter Walter, ich wiinsche Dir ebensoviel Gutes, wie diese plap-pernden Gesellen, die Dir Glückwünsche in die Ohren rufen,weil Du mit günstigem Winde zu segeln scheinst- Aber ichbin für Dich besorgt, Walter (und er trocknete eine Thräneaus seinem treuen Auge), ich bin von ganzem Herzen fürDich besorgt. Diese Hvfränke, Luftsprünge und unzuverläs-sigen Irrlichter von Wcibcrgunst sind die Teufelskünste, wo-durch schon manches schöne Vermögen in Pfennige verwandeltund manches hübsche Gesicht, mancher vorwitzige Thor zurBekanntschaft mit dem Block und dem Henkerbeil gekommen ist."
Nach diesen Worten stand Blount auf und verließ dieHalle, während Raleigh ihm mit einem Ansdruck nachsah,der auf einen Augenblick seine lebhaften und kühnen Gesichts-züge verfinsterte.
In diesem Augenblick trat Stanley in die Halle undsagte zu Trcssilian: „Mylord verlangt nach Eurem DienerWayland; dieser ist soeben in einem Nachen angekommcn undwünscht mit Euch zu reden, ehe er zu Mylord geht. Ersieht sehr verwirrt aus und mich dünkt, Ihr würdet wohlthun, gleich nach ihm zu sehen "
Trcssilian verließ sogleich die Halle und befahl Waylandin ein Nebenzimmer zu ihm zu führen, und als Licht herein-gebracht war, bemerkte er mit Befremden eine auffallendeGemüthsbewegung in den Zügen desselben.
„Was ist Dir, Wayland?" fragte Tressiliau: „hast Duden Teufel gesehen?"
„Noch etwas viel Schlimmeres, mein Herr," versetzteWayland, „ich habe einen Basilisken gesehen. — Gott sei
Kenllworth. II. 7