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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
96
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kehrte dann zn Sussex und seinem Gefolge zurück, die imBegriff waren sich einzuschiffcn und den Strom hinaufzu-fahren, indem sein Herz von den kühnsten Hoffnungen er-füllt war.

Die dem Grafen schuldige Achtung verhinderte ihn, die ihmbei Hofe zu Theil gewordene Aufnahme zu erwähnen, bis manan's Land stieg, und das ganze Gefolge sich in der großenHalle zu Says - Court versammelte. Der Graf hatte sich,von seiner letzten Krankheit und den Anstrengungen des heu-tigen Tages erschöpft, auf sein Zimmer zurückgezogen undließ Wayland zu sich rufen. Dieser war indeß nirgends zufinden, und während Einige von dem Gefolge ihn mit mili-tärischer Ungeduld aufsuchtcn und wacker auf ihn fluchten,umringten die Ucbrigen Ralcigh, um ihm zu seinen Aussich-ten auf Hofgunst Glück zu wünschen.

Er besaß Zartgefühl und Klugheit genug, den wichtige»Umstand mit dem Couplet, wozu Elisabeth einen Reim ge-sunden batte, zu verschweigen; doch auch aus andern Umstän-den ging deutlich hervor, welche Fortschritte er in der Gunstder Königin gemacht habe. Alle beeilten sich, ihm zu den Hoff-nungen , die sich ihm eröffnet hatten, Glück zu wünschen.Einige aus wirklicher Theilnahme, Andere vielleicht in derHoffnung, seine Beförderung könne die ihrige beschleunigen,die Meisten aus beiden Gründen und aus der Ucberzeugung,daß diese Gunst, die sie einem von Sussex Anhängern bewiesen,in der That ein Triumph für sie Alle sei. Raleigh dankteAllen herzlich und bemerkte mit Bescheidenheit, daß man darumnoch kein Günstling zu nennen sei, wenn man auch einen Tageine günstige Aufnahme gefunden, sowie eine Schwalbe keinenSommer mache. Doch da er bemerkte, daß Blount nicht indie allgemeine Glückwünsche einstimme, fühlte er sich durch