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Themse hinausgehenden Pavillon gestanden und mit einemDiamantring Etwas in die Scheibe cingegrabcn habe.
»Jener Ring," versetzte die Königin, „war ein kleinesAndenken, welches ich ihm zum Ersatz für seinen verdorbenenMantel gab. Kommt, Paget, wir wollen sehen, welchen Ge-brauch er davon machte; schon durchschaue ich ihn — es istein sehr sinnreicher Kopf."
Sic gingen an den Ort, in dessen Nähe der junge Ca-valier noch nmhcrwandcltc, gleich dem Vogelsteller, der dasvon ihm ausgestellte Netz im Auge behält. Die Königin tratan das Fenster, in welches Ralcigh mit ihrem Geschenke fol-genden Vers cingegrabcn hatte:
„Gern möcht' ich klimme», doch ich furcht' den Fall."
Die Königin lächelte und las den Vers znm zweiten Malfür sich allein. „Ein hübscher Anfang," sagte sie, nachdemsie einige Augenblicke nachgedacht hatte; „doch mich dünkt,die Mnsc hat den jungen Mann gerade beim Beginn seinerArbeit verlassen. Nicht wahr, Lady Paget, es wäre ein gu-tes Werk, den Vers für ihn zu vollenden? Versucht einmalEuer poetisches Talent."
Lady Paget, die von der Wiege an so prosaisch gewesenwar, wie nur je eine königliche Kammerfrau vor oder nachihr gewesen ist, versicherte, es sei ihr durchaus unmöglich,dem jungen Dichter nachzuhelfen.
„Wohlan denn, so müssen Wir wohl selber den Musenopfern," sagte Elisabeth.
„Der Weihrauch könnte auch von Niemand willkommenersein," sagte Lady Paget; „Ihre Majestät wird sich die Göt-tinnen des Parnasses so sehr verpflichten —"
„Still, Paget," versetzte die Königin, „das heißt, dieunsterblichen Neun lästern; — doch, selbst Jungfrauen, sollten