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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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des Grafen von Suffex Kupfernase in eine goldene verwan-delt habe.

Der Scherz blieb nicht verschwiegen, und der Graf vonLeicester genoß seines Triumphes wie Einer, dessen vorzüglich-stes Lebensprincip Hofgunst gewesen war, während er imRauschedes Augenblicks die Verwickelungen und Gefahren seiner eigenenLage vergaß- So seltsam es auch erscheinen mag, dachte erdoch in jenen Augenblicken weniger an die Gefahren seiner ge-heimen Vermählung, als an die Gnadenbeweise, welche Eli-sabeth dem jungen Raleigh von Zeit zu Zeit zu Theil werdenließ. Zwar waren dieselben nur vorübergehend, wurden abereinem jungen Manne gewährt, der an Geist und Körpergleich ausgezeichnet, mit Anmuth, feiner Lebensart, wissenschaft-licher Bildung und Tapferkeit ausgerüstet war- Am Abenddieses Tages fand ein Vorfall Statt, der Leicesters Aufmerk-samkeit wiederholt auf diesen Gegenstand lenkte.

Die Hvfleute, welche die Königin auf ihrer Lustfahrt be-gleitet hatten, wurden mit königlicher Gastfreiheit zu einemglänzenden Bankete im Palaste eingeladen. Zwar wurde dieTafel nicht mit der Gegenwart der Königin beehrt, weil nachihren Begriffen von Würde und Schicklichkeit die jungfräulicheKönigin bei solchen Gelegenheiten ihr mäßiges Mahl allein,oder mit einer oder zwei begünstigten Damen in ihren Privat-zimmern einzunehmen pflegte. Nach kurzer Zwischenzeit ver-sammelte sich der Hof auf's Neue in dem prächtigen Gartendes Palastes. Hier wendete sich die Königin plötzlich an eineDame, die neben ihr stand, und vor Allen von ihr begünstigtwurde, mit der Frage, was aus dem jungen Ritter Ohneman-tel geworden sei?

Lady Paget antwortete, sie habe vor wenigen AugenblickenHerrn Raleigh gesehen, wie er am Fenster eines kleinen auf die