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Wohlnehmen, durchaus nicht heilsam, diesen leichtfertigen, un-verschämten Gesellen zu erlauben, die Gottesfürchtige» wegenihres anständigen Ernstes lächerlich zu machen, ihre irdischenHerrscher zu verunglimpfe» und den göttlichen und menschli-chen Rechten Hohn zu sprechen."
„Könnten Wir glauben, daß dies wahr sei, Mylord,"sagte Elisabeth, „so würden Wir dergleichen Vergehungen ge-wiß streng bestrafen. Doch cs ist Unrecht gegen den Gebraucheiner Sache zu eifern, nur weil Mißbrauch damit kann ge-trieben werden. Und was diesen Shakspeare betrifft, so glau-ben Wir, daß in seinen Stücken Dinge enthalten sind, die soviel wcrth sind, als zwanzig solcher Bärcngärten, und daßdieses neue Unternehmen seiner geschichtlichen Darstellungen,wie er sie nennt, nicht nur Unfern Unterthanen, sondern auchkünftigen Generationen eine anständige, fröhliche und nützlicheUnterhaltung gewähren kann."
„Die Regierung Ihrer Majestät wird keiner so schwachenHülfsmittel bedürfen, um selbst im Andenken der spätestenNachwelt fortznleben," sagte Lcicester. „Und doch hat Shak-speare einige Ereignisse ans der glücklichen Regierung IhrerMajestät ans eine solche Weise erwähnt, daß es dasjenigeaufwiegt, was der hochwürdige Dechant von St. Asaph an-geführt hat. So sind z. V. einige Strophen — ich wollte,mein Neffe Philipp Sidney wäre hier, der sie beständig imMunde führt — in einer wunderbaren Feengeschichte enthal-ten, voll Liebeszaubereicn und Gott weiß, wovon noch weit-tcr; doch soviel ist gewiß, daß sie schön sind, obgleich sie inRücksicht ans den Gegenstand, auf den sie sich kühn beziehen,nur mangelhaft erscheinen müssen, Philipp sagt sie, glaube ich,selbst im Traume her."
„Ei, Ihr peinigt Uns auch zu sehr, Mylord," sagte die