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die Angelegenheit der unglücklichen Maria besprochen worden,welche fast schon seit sieben Jahren in englischer Gefangenschaftschmachtete. Es wurden in Elisabeths Staatsrathe von Sussexund Andern zu Gunsten dieser unglücklichen Fürstin Ansichtenausgestellt und mit kräftige» Gründen unterstützt, die sich mehrauf das Völkerrecht und die Verletzung der Gastfreundschaftbezogen, als für Elisabeths Ohr angenehm zu hören waren, ob-gleich sie Alles milderten und sich mit den Verhältnissen ent-schuldigten. Leiccster vertheidigte die entgegengesetzte Meinungmit großer Lebhaftigkeit und Beredsamkeit, und stellte dieNoth-wendigkcit eines ferner« strengen Gewahrsams der schottischenKönigin, als eine für die Wohlfahrt des Reiches und insbe-sondere für die Sicherheit von Elisabeths geheiligter Persondurchaus erforderliche Maßregel dar; denn er behauptete, daskleinste Haar von ihrem Haupte verdiene von Seiten der Lordsmehr Berücksichtigung, als das Wohl oder Wehe einer Neben-buhlerin, die, nachdem sie eitle und unbegründete Ansprücheauf den englischen Thron gemacht, selbst jetzt noch, wo siemitten in Elisabeths Landen in Gewahrsam gehalten werde,die stete Hoffnung aller Feinde Ihrer Majestät sowohl inner-halb als außerhalb des Landes sei. Er schloß damit, daß erdie Lords um Verzeihung bat, wenn er im Eifer der Redeirgend Jemand zu nahe getreten sei; doch die Sicherheit derKönigin sei ein Gegenstand, der ihn über seine gewöhnlichenGrenzen der Mäßigung in den Debatten hinausführe.
Elisabeth verwies ihm, obgleich nicht ernstlich, daß er zugroßes Gewicht auf ihre persönlichen Interessen lege; erklärteaber dessenungeachtet, daß, da es dem Himmel gefallen habe,das Wohl ihrer Unterthanen mit diesen Interessen zu vereini-gen, sie nur ihre Pflicht zu thnn glaube, wenn sie zu ihrerSelbsterhaltung solche Maßregeln ergreife, die ihr die Umstände