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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
70
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arme Wohnung mit seiner Gegenwart beehren will, so werdeich dies als einen neuen Beweis von dem freundschaftlichenVerhältnisse ansehe», welches, nach dem Willen Ihrer Maje-stät, zwischen uns stattfinden soll."

Snsscx war etwas verlegener und erwiderte:GnädigsteFrau, ich würde Euch in Enern frohen Stunden nur lästigwerden, da ich noch an den Folgen meiner letzten schwerenKrankheit leide."

Und seid Ihr denn wirklich so ernstlich krank gewesen?"fragte Elisabeth, indem sle ihn mit größerer Aufmerksamkeitals zuvor betrachtete;wirklich, Ihr seid auffallend verändert,was ich sehr bedauern muß. Aber seid guten Mnthes, Wirselber wollen die Gesundheit eines so bewährten Dieners über-wache», dem Wir so viel schuldig sind. Masters soll Eucheine Diät vorschrciben, und damit Wir selber sehen, ob Ihrauch seine Vorschriften befolgt, so müßt Ihr Uns auf dieserFahrt nach Kenilworth begleiten."

Dies sprach sie mit so vieler Bestimmtheit und zugleichmit solcher Güte, daß Suffex, so ungern er auch der Gastseines Nebenbuhlers wurde, nicht anders konnte, als mit ei-ner tiefen Verbeugung gegen die Königin seinen Gehorsamgegen ihre Befehle zu erkennen zu geben, und Leicester miteiner linkischen Höflichkeit, die nicht frei von Verlegenheitwar, die Annahme seiner Einladung zu erklären.

Während die Grafen ihre Höflichkeitsformeln wechselten,sprach die Königin zu ihrem Großschahmeister:Mich dünkt,Mylord, Unsere beiden edlen Pairs da gleichen in ihrem Be-nehmen den beiden berühmten klassischen Strömen, wovon dereine sein Wasser düster und finster dahinwälzt, während derandere schön und majestätisch cinherfließt. Mein alter Leh-rer Ascham würde mich gescholten haben, daß ich den Autor