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und sie beginnen gleich Raufbolden an meinem Hofe und so-gar in meiner Gegenwart Händel. — Aber seht Euch vor,meine Herren, wer vom Schwertzichen in einer andern, alsmeiner oder Englands Sache spricht, den will ich, bei meinerEhre! an Händen und Fußen in Eisen legen lassen!" Dannschwieg sie einen Augenblick und fuhr in milderem Tone fort:„Indessen muß ich doch unter diesen unruhigen Leuten Frie-den stiften. — Mylord von Lcicester, wollt Ihr bei EurerEhre — nämlich nach Eurem besten Wissen — betheuern, daßEuer Diener die Wahrheit sagt, wenn er behauptet, daß ermit dieser Emma Nobsart verheirathet ist?"
Dies war ein Donnerschlag für Lcicester, der ihn beinahezu Boden geworfen hätte; doch er war zu weit gegangen,um zurücktrcten zu können und antwortete nach augenblickli-chem Zaudern: „Nach meinem besten Wissen, nach meiner fe-sten Ueberzcugung — ist sie ein verheirathetcs Weib."
„Gnädigste Frau," versetzte Tressilian, „ist mir erlaubtzu fragen, wann und unter welchen Umständen diese vorgeb-liche Hcirath —"
„Wie, Mensch!" fiel die Königin ein; „vorgebliche Heirath!— Bürgt Euch nicht das Wort dieses berühmten Grafen für dieWahrheit dessen, was sein Diener sagt? Doch Du bist der ver-lierende Theil, oder glaubst cs wenigstens zu sein, und daherverdienst Dn Nachsicht. Wir wollen diese Sache bei nähererMuße genauer untersuchen. — Mylord von Lcicester, hoffent-lich erinnert Ihr Euch, daß Wir die Absicht haben, in dernächsten Woche auf Eurem Schlosse Kenilworth cinzutreffen, —Wir bitten Euch, Unfern guten und geschätzten Freund, den Gra-fen von Suffex einzuladcn, Uns dort Gesellschaft zu leisten"
„Wenn der edle Graf von Sussex," sagte Leister mit ei-ner ungezwungenen Verbeugung zu seinem Nebenbuhler, „meine