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8 (1851) Kenilworth
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und schüchternem Tone hinzu:die sie doch allen Andern ein-flößt.«

Elisabeth runzelte die Stirn, lächelte aber unwillkürlich,indem sie antwortete:Du bist ein sehr unverschämter Bursche. Bist Du mit dem Mädchen verheirathet?"

Leicesters Gefühle bestürmten ihn in diesem Augenblickeso gewaltig, daß es ihm vorkam, als ob sein Leben von Var-ncy's Antwort abhingc, der nach augenblicklichem Zögern dieFrage mit Ja beantwortete.

Du falscher Bube!" rief Leicester wütheud, war abernicht im Stande, noch ein Wort zn diesem so leidenschaftlichbegonnenen Ausrufe hinzuznsetzen.

Nein, Mylord," sagte die Königin,mit Eurer Erlaub-niß wollen Wir zwischen diesen Burschen und Enren Zorntreten- Wir sind noch nicht mit ihm zu Ende- WußteEuer Herr, der Graf von Leicester, von diesem Eurem säu-bern Streiche? Rede die Wahrheit, das befehle ich Dir undwill Dich dann vor jeder Gefahr schützen."

Gnädigste Frau," sagte Barne»,um die reine Wahr-heit zu sprechen, Mylord war die Veranlassung zu dieser gan-zen Sache-"

Du Schurke! wolltest Du mich verrathen?" rief Leicester.

Redet weiter!" sagte die Königin hastig, indem ihreWange sich röthete und ihre Augen funkelten, als sie Barne»anredete.Redet weiter, hier gelten keine andern Befehleals die meinigen."

Eure Befehle sind allmächtig, gnädigste Frau," versetzteBarne»,und vor Euch darf nichts geheim bleiben. Doch,"fuhr er fort, indem er im Kreise umherschautc,möchte ichvon dem, was meinen Herrn betrifft, nicht vor JedermannsOhren reden."