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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Sein Aeußcreö war leidlich," sagte die Königin,aberschwerlich schön genug, sollte ich meinen, um ein Mädchenvon gutem Stande und höheren Ansprüchen zu vermögen,ihren guten Ruf für sein hübsches Gesicht zu opfern und seineGeliebte zu werden. Und doch ist cs so dieser Euer Dienst-mann hat die Tochter eines guten alten Ritters in Devon-shire, des Sir Hngh Robsart von Lidcotc Hall, entführt undsie bewogen, gleich einer verworfenen Dirne ans ihres Va-ters Hause zn entfliehen. Mylord von Leicestcr, seid Ihrunwohl, daß Ihr so todtcnbleich ausseht?"

Nein, gnädigste Frau," sagte Leicestcr; und er mußtedie größte Anstrengung anwenden, um diese wenigen Wortehcrvorzubringcn.

Ihr seid gewiß krank, Mylord?" wiederholte Elisabeth,indem sie mit hastiger Sprache und eiligen Schritten auf ihnzuging, wodurch sie ihre innigste Theilnahme ansdrückte.Manrufe meinen Leibarzt Masters! Wo sind denn die Faullenzer? Wir verlieren durch Unsere Nachlässigkeit den Stolz Un-seres Hofes. Oder ist es möglich, Leiccster," fuhr sic fort,indem sie ihn mit der größten Theilnahme anblickte,solltedie Furcht vor meinem Mißfallen so heftig auf Dich gewirkthaben? Glaube doch keinen Augenblick, edler Dudlcy, daßWir Dich wegen der Thorhcit Deines Dienstmanncs tadelnwerden da Wir wissen, daß Deine Gedanken auf ganzandere Weise beschäftigt sind. Wer das Adlernest erklimmenwill, Mylord, kümmert sich nicht darum, wer am Fuße derKlippe Hänflinge fängt."

Hört Ihr wohl?" sagte Suffex leise zu Raleigh.DerTeufel Hilst ihm gewiß durch; denn Alles, was einen Andernzehn Klafter tief in den Abgrund versenken würde, scheint