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8 (1851) Kenilworth
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thigen Gewalt sein Hof belästigt, sei» Volk unterdrückt undder Friede im Königreiche gestört werde, als die, welche jetztzu Euch redet. Mylord von Lcicester, und Ihr, Mylord vonSussex, ich befehle Euch, Freunde mit einander zu sei»; oderbei der Krone, die ich trage, Ihr sollt eine Feindin an Unsfinden, die für Euch Beide zu mächtig sein wird."

Gnädigste Frau," entgegnete der Graf von Leicester,Ihr, die Ihr selbst die Quelle der Ehre seid, wißt am besten,was sich mit der »reinigen verträgt. Ich stelle fie zu EurerVerfügung und sage nur so viel, daß die Verhältnisse, in wel-chen ich zu Mylord von Sussex stehe, nicht von mir herbeige-führt wurden, noch daß er Grund hatte, mich für seinen Feindzu halten, bis er mir schweres Unrecht zugefügt hat."

Was mich angeht, gnädigste Frau," entgegnete der Grafvon Sussex,mir ist der Wille Ihrer Majestät Befehl, dochwürde ich wohl damit zufrieden sein, wenn Mylord von Lei-cestcr mir angäbe, wodurch ich ihm so großes Unrecht zuge-fügt habe, wie er sagt, da nie ein Wort über meine Zungekam, das ich nicht bereit wäre zu Fuß oder zu Pferde zurechtfertigen."

Auch ich," fiel Leicester ein,bin mit Ihrer Majestätgeneigter Erlaubnis; eben so erbötig, meine Worte zu verfech-ten, als irgend ein Mann, der sich Radcliffe schreibt."

Mylords," rief die Königin,das sind Worte, die sichnicht in Unserer Gegenwart geziemen; und wenn Ihr Euchnicht mäßigen könnt, so werden Wir Mittel finden, Euch enggenug einzuschlicßen. Laßt mich Zeugin sein, Mylords, wieIhr Euch die Hände reicht und allen eitlen Groll vergeßt."

Die beiden Nebenbuhler sahen einander mit widerstreben-den Blicken an, indem keiner bereit schien, den ersten Schrittzur Erfüllung des Willens der Königin zu thun.