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zwängt, sich scheuen, ihr Wasser mit einander zu vereinigen-Die Parteien ordneten sich gleichsam instinktmäßig auf denbeiden entgegengesetzten Seiten der hohen Zimmer, als wä-ren sie auf das eifrigste bemüht, die kurze Vereinigung wie-der zu trennen, wozu sie das Gedränge am Eingänge gezwun-gen hatte. Die Flügelthiiren am ober» Ende der langen Gal-lerte öffneten sich bald darauf und man flüsterte sich zu, daßdie Königin in das Audienzzimmcr getreten sei, dessen Ein-gang die Flügelthiiren bildeten. Die beiden Grafen schrittennun langsam und stattlich dem Eingänge zu; dem Grafen vonSussex folgten Trcssilian, Blount und Raleigh, dem Grafenvon Leicester folgte Varney. Lcicestcrs Stolz mußte der Hof-etikctte weichen und er mit einer ernsten formellen Verbeugungerwarten, bis sein Nebenbuhler als älterer Pair den Vortrittgenommen hatte. Sussex erwiderte seine Verbeugung mitderselben formellen Höflichkeit und trat in das Audienzzimmcr.Tresstlian und Blount waren im Begriff ihm zu folgen, wur-den aber nicht eingelassen, indem der Ceremonienmeister, denschwarzen Stab in der Hand haltend, sich entschuldigte, daß erstrengen Befehl habe, es an dem heutigen Tage mit dem Einlaßgenau zu nehmen. Zu Raleigh, der bei der Abweisung seinerGefährten zurückgctretcn war, sagte er: „Ihr, mein Herr,mögt eintreten," und somit folgte er seinem Gebieter.
„Folge mir auf dem Fuße nach, Varney," sagte der Grafvon Leicester, der einen Augenblick stillstand, um den Empfangdes Lord Sussex zu beobachten, dann näherte er sich dem Ein-gänge und war eben im Bcgr ff in den Audienzsaal zu treten,als Varney, der dicht hinter ihm herschritt, und wie es derTag erforderte, sehr stattlich herausgeputzt war, auf dieselbeWeise wie Tresstlian und Blount von dem Cernionienmeisterzurückgehalten wurde. „Was soll das, Herr Bowyer ?" rief
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