Fronte bilden werden, als Leicester, er mag es anstellen, wieer will."
„Gebt ihnen den ausdrücklichsten Befehl," sagte Sussex,„daß sie sich nicht so leicht in Händel einlaffen. Sie haben heißesBlut, und ich möchte nicht, daß Leicester durch ihre Unbeson-nenheit einen Vortheil über mich gewönne."
Der Graf von Snsscx betrieb diese Anordnungen so ha-stig, daß Tresfilian nur mit Mühe Gelegenheit fand, ihm seinBefremden darüber zu erkennen zu geben, daß er seine Bitt-schrift in Sir Hugh Robsart's Angelegenheit unmittelbar andie Königin habe gelangen lassen.
„Die Freunde der jungen Dame," sagte er, „meinten,man hätte sich vorher an Leicestcr's Gerechtigkeitslicbe wen-den sollen, da das Vergehen von einem seiner Hausbcamtenbegangen worden, was ich auch Ew. Herrlichkeit ansdrücklichbemcrkt zu haben glaube."
„Dies hätte geschehen können, ohne sich deshalb an michzu wenden," sagte Sussex mit einigem Stolz. „Ich wenigstenswar kein passender Nathgebcr, wenn es sich um eine demüthigeBitte an Leicester handelte, und es wundert mich sehr, daßIhr, Tresfilian, ein Mann von Ehre und mein Freund, einenso herabwürdigenden Schritt billigen konntet. Wenn Ihrauch dergleichen geäußert habt, was Euch indessen nicht gleicht,so habe ich Euch sicher mißverstanden."
„Mylord," cntgcgnete Tresfilian, „handelte es sich hiernm eine Euch betreffende Sache, so würde ich denselben Wegeingeschlagen haben, wie Ihr; doch die Freunde dieser höchstunglücklichen Dame —"
„Was Freunde!" — fiel Sussex ein; „die müssen uns denWeg überlassen, der uns als der beste erscheint. Dies ist dierechte Zeit und Stunde, so viele Beschwerden als möglich gegen