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zu Unscrm Garderobenmcister, der soll Befehl erhalten, Euchden Mantel zu ersehen, den Ihr in Unserm Dienste verderbthabt- Dn sollst einen Anzug haben und zwar nach der neuestenMode, das verspreche ich Dir auf mein fürstliches Wort."
„Ihre Majestät halten zu Gnaden," sagte Walter zögernd,„zwar kommt es einem so geringen Diener Ihrer Majestätnicht zu. Euch Eure Hnldbczeignngen vorznschrciben; wennich aber zu wählen hätte —"
„So wolltest Dn lieber Gold, wette ich," fiel die Königinein; „pfui, junger Mann! ich schäme mich cs zu sagen, daßin Unserer Hauptstadt die Mittel zu verschwenderischer Thor-heit jeder Art so manchfaltig find, daß der Jugend Geld indie Hände zu geben, eben so viel hieße, als Kohlen znm Feuerzu tragen und ihr die Mittel zu ihrem eigenen Verderben zuverschaffen. Wenn ich länger leben und regieren werde, solldiesem nnchristlichen Treiben Einhalt geschehen. Du bist abervielleicht arm," fuhr sie fort, „oder sind es Deine Eltern —so mag cs denn Gold sein, wenn Du willst; doch Du sollstmir für den Gebrauch desselben verantwortlich sein."
Walter wartete geduldig, bis die Königin ausgercdet hatte,und versicherte dann bescheiden, daß er noch viel weniger Goldwünsche, als die Kleidung, welche die Königin ihm angeboten.
„Wie, Junge!" sagte die Königin, „weder Gold nochKleidung? Was möchtest Dn denn von mir haben?"
„Nur die Erlanbniß, Madame, — wenn ich nicht viel-leicht um eine zu hohe Ehre bitte — die Erlanbniß, den Man-tel ferner tragen zn dürfen, der Euch diesen geringen Dienstgeleistet hat."
„Die Erlanbniß, Deinen eigenen Mantel zn tragen, ein-fältiger Junge?" fragte die Königin.
„Er ist nicht mehr mein," sagte Walter, „seit Ihrer