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8 (1851) Kenilworth
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waren, der königlichen Barke zu folgen, die jetzt schon denFluß hinaufruderte, von derselben Flut begünstigt, über diesich Blount bei seiner Herfahrt gegen seinen Begleiter beklagthatte.

Zwei Ruderer wendeten demnach ans Befehl des Officiersihre Ruder mit solcher Schnelligkeit an, daß das kleine Bootsich bald hinter der Barke befand, wo die Königin, von zweioder drei Damen und ihren Hofcavalieren umgeben, untereinem Baldachin saß. Sie sah mehr als einmal nach demkleinen Fahrzeuge hin, worin sich der junge Abenteurer be-fand und schien lachend mit ihrer Umgebung zu reden. End-lich gab Einer auf Befehl der Königin dem Boote ein Zeichen,an die Barke heranznkommen, und der junge Mann erhieltdie Weisung, sich auf das Fahrzeug der Königin zu begeben,was er sogleich mit anmnthiger Gewandtheit that, worauf erzur Königin geführt wurde, während das Boot wieder zurückblieb. Der Jüngling stellte sich den forschenden Blicken derMonarchin nicht weniger anmuthsvoll dar, obgleich er einigeVerlegenheit zeigte. Der beschmutzte Mantel hing noch überseinem Arm und damit begann die Königin die Unterredung:

Ihr habt heute einen hübschen Mantel in Unserm Diensteverdcrbi, junger Mann. Wir danken Euch für Euren Dienst,obgleich die Art, wie Ihr ihn leistetet, ungewöhnlich und et-was kühn war."

Im Dienste des Herrschers ist es die Pflicht des Unter-thancn kühn zu sein," antwortete der Jüngling.

Ei der Tausend! Das war wohl gesprochen, Mylord,"sagte die Königin, indem sie sich an einen ernsten Mann wen-dete, welcher neben ihr saß, und ihr mit ernstem Kopfnickenund einigen halblauten Worten beistimmtc.Nun, jungerMann, Eure Galanterie soll nicht unbelohnt bleiben. GehtKenilworth. II. L