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und dem edlen Benehmen des Grasen von Suffex die Stangezu halten. Auch glaubte der Hof und das ganze Reich, daßer nicht wohl einen höheren Rang in der Gunst der Königineinnehmen könne, obgleich sie sich nach ihrer unabänderlichenPolitik durchaus nicht so entschieden darüber ausgesprochenhatte, daß er nicht immer noch das endliche Ucbcrgewicht derAnsprüche seines Nebenbuhlers zu besorgen gehabt hätte.
Die Krankheit des Grafen von Suffex trat nun zu sogelegener Zeit für Leicester ein, daß sich darüber seltsame Ver-muthungen im Publikum verbreiteten, und die Anhänger deseinen Grafen von ängstlichen Besorgnissen erfüllt waren, wäh-rend die des andern sich den glänzendsten Hoffnungen wegendes wahrscheinlichen Erfolges überließen. Inzwischen eiltendie Anhänger der beiden Parteihäuptcr — denn zu der Zeithielt man cs für möglich, daß der Streit endlich durch dasSchwert müsse entschieden werden — in die Nähe ihrer Be-schützer, kamen selbst in die Nähe des königlichen Hofes wohlbewaffnet, und beunruhigten die Herrscherin durch ihre häufi-gen lärmenden Streitigkeiten, die selbst im Umkreise des Pa-lastes vorfielen. Diese vorläufige Darstellung war nöthig,um dem Leser das Folgende verständlich zu machen.
Bei Trcssilian's Ankunft in Say's Court fand er den Ortmit dem Gefolge des Grafen von Suffex und den Edellentenangefüllt, die eingetroffcn waren, um ihren Patron in seinerKrankheit zu besuchen. Alle waren bewaffnet, und über dieGesichter Aller eine tiefe Traurigkeit verbreitet, als ob maneinen unmittelbaren gewaltsamen Angriff von der Gegenparteierwarte. In der Halle aber, wohin Tressilian von einem Die-ner des Grafen geführt wurde, während ein Anderer ging, umSuffex von seiner Ankunft zu benachrichtigen, befanden sich nurzwei diensthabende Cavaliere. In ihrer Kleidung, ihrem Ansehen