Druckschrift 
8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
214
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besser zu dienen vermag, als jene Haudegen und Dolchritterim Stande sind, und daß mein Kopf Euch mehr wcrth seinwird, als hundert ihrer Hände."

Tresfilian zögerte noch immer. Er wußte nicht viel vondem seltsamen Burschen und war zweifelhaft, ob er das nvthigeVertraue» in ihn setzen könne, um ihm bei gegenwärtigerAngelegenheit nützlich zu sein. Ehe er noch einen festen Ent-schluß gefaßt hatte, hörte er den Hnsschlag eines Pferdes imSchloßhofe und Herr Mumblazcn nebst Will Badger tratenhastig in Tressllian's Zimmer und sprachen fast zugleich:

So eben kommt ein Diener an auf dem schönsten Grau-schimmel, den ich je gesehen," sagte Will Badger, welcher zu-erst redete.

Er trägt ans dem Arme ein silbernes Schild, woraufunter einer Grafenkrvne ein feuerspeiender Drache mit einemZiegelsteine im Nachen zu sehen ist," fiel Herr Mumblazenein,er »verbringt einen Brief mit demselben Siegel."

Tresfilian nahm den Brief, welcher die Aufschrift führte:An den chrenwerthen Herrn Edmund Tresfilian, unfern ge-liebten Vetter." Als Weisung für den Boten stand darunter:Reite, reite, reite auf Leben und Tod." Dann öffnete erden Brief und fand folgenden Inhalt:

Herr Tresfilian, unser guter Freund und Vetter!

Wir find gegenwärtig so unwohl und befinden uns inso unerfreulicher Lage, daß uns verlangt, diejenigen vonunfern Freunden, auf deren Zuneigung wir unser vollesVertrauen setzen, um uns zu haben. Unter diesen haltenwir unfern guten Herrn Tresfilian als einen der erstenund nächsten, sowohl hinsichtlich des guten Willens alsder Fähigkeit. Wir bitten Euch daher, mit möglichster