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8 (1851) Kenilworth
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zu sprechen und drückte die Hoffnung aus, daß er mit seinerBehandlnng des Sir Hngd Robsart zufrieden sein werde undfügte die Bitte hinzu, ihn an den Hof begleiten zu dürfen.Tresstlian hatte selber schon mehrmals daran ged-cht; denndie schlaue Gewandtheit und Besonnenheit, die dieser Menschwährend seiner Ne se an den Tag gelegt hatte, überzeugteihn, daß sein Beistand für ihn von Wichtigkeit sei» könne-Doch Wayland war vor der Justiz nicht sicher, und Tresstlianerinnerte ihn hieran, indem er zugleich etwas von Pinnie-winks Zangen »nd des Richters Blindas Verbaftsbefehl er-wähnte. Schmied Wayland lachte aber über Beides.

Seht, Herr!" sagte er,ich habe meine Schmiedsklei-dung in die eines D>enstmannes umgewandclt; und wäredies auch nicht der Fall, so brauchte ich nur me'ncn Schnurr-bart, der jetzt herabbängt, in die Höhe zu streiche» und miteiner gewissen Tinctur zu färben, die ich zu bereiten verstehe,so würde der Teufel selber mich nicht wieder erkennen."

Er begleitete diese Worte mit der paffenden Geberde, undin weniger als einer Minute erschien er dadurch, daß er sei-nen Schnurrbart und sein Haar hinaufstrich, als eine ganzandere Person Tresstlian zögerte noch immer, seine Diensteanzunehmen, doch der Künstler wurde nur um so dringender.

Ich verdanke Euch Leib und Leben," sagte er,undmöchte gern einen Theil meiner Schuld abbezahlen, besondersda ich von Wlll Badgcr weiß, auf welches gefährliche Unter-nehmen Ihr ansgeht. Freilich gebe ich mich nicht für einenRaufbold oder Bramarbas aus, welche die Handel irrer Herrenmit Schwert »nd Schild ansfechten. Ich gehöre vielmehr zudenen, welche lieber dem Ende eines Schmauses, als dem Be-ginn eines Kampfes beiwohnen; doch ich weiß, gestrenger Herr,daß ich Euch in einer Angelegenheit, wie die Eurige, ungleich