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da ich selber Mixturen und Pillen z» verordnen, zur Ader zulassen und Zugpflaster zu legen verstehe."
Die Rathgeber des Hauses Robsart hielten es für nöthig,Tressilian sogleich davon in Kenntniß zu setzen, welcher augen-blicklich den Schmied Wayland kommen ließ und ihn insge-heim fragte, wer ihn ermächtigt habe, dem Sir Hugh Rob-sart Arznei einzugcben?
„Euer Gnaden werden sich erinnern," versetzte der Künst-ler, „daß ich Euch sagte, ich habe größere Fortschritte in denGeheimnissen meines Herrn, des gelehrten Doctor Doboobiegemacht, als ihm lieb war, und in der That kam seine Bos-heit gegen mich, außerdem, daß ich zu tief in seine Geheim-nisse blickte, besonders daher, daß mehrere ausgezeichnetePersonen, und vorzüglich eine hübsche junge Wittwe zu Abing-don, meine Vorschrift der seinigen vorzvgen."
„Laß Deine Gauklerkünste, Kerl!" sagte Tressilian finster.„Wenn Du Deinen Scherz mit uns getrieben hast — ja wennDu Etwas gethan hast, was Sir Hugh Robsart's Gesund-heit gefährden kann, so sollst Du Dein Grab in der Tiefeeines Zinnbergwerks finden."
„Ich weiß zu wenig von dem großen Geheimniß, Erz inGold zu verwandeln," sagte Wayland mit Festigkeit. „Aberseid unbesorgt, Herr Tressilian, Herr William Badgcr erzähltemir von der Krankheit des guten Ritters, und ich hoffe, einekleine Dosts Allaunwurzel, welche schlafbringend ist, wirdAlles leisten, was Sir Hugh Robsart bedarf, um seine zer-rütteten Lebensgeister wieder herzustellcn"
»Ich hoffe, Du handelst aufrichtig gegen mich, Wayland,"sagte Tressilian.
„Ehrlich und aufrichtig, wie der Erfolg zeigen wird," ver-setzte der Künstler. „Was würde es mir helfen, dem armen