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alten Manne Leid zuznfügen, an dem Ihr so großen Anthcilnehmt? Da ich es Euch verdanke, daß Gevater Pinniewinksin diesem Augenblicke nicht mein Fleisch und meine Sehnen mitseinen verfluchten Zangen zerreißt, und jeden Theil meinesLeibes mit seinen geschärften Pfriemen (verflucht sei die Hand,die sie schmiedete!) prüft, um das Zaubcrmal an mir aufzu-finden! Ich hoffe mich als einen treuen Diener Eurer Gnadenzu zeigen und wünsche nur, daß man mich nach dem Erfolge beur-theilenmöge, den dcrSchlummer des guten Ritters haben wird."
Schmied Wayland hatte richtig geurtheilt. Der besänf-tigende Trank, den er bereitet, und den Will Badger demRitter eingegeben hatte, war von den wohlthätigsten Wir-kungen begleitet. Der Schlaf des Patienten war ruhig undwährte lange, und als der arme alte Ritter erwachte, warer freilich noch sehr niedergeschlagen und matt, konnte aberAlles, was ihm vorkam, weit besser beurtheilen, als er seitlanger Zeit vermocht hatte. Er widersetzte sich eine Zcitlangdem von seinen Freunden gemachten Vorschläge, daß Tresfl-lian eine Reise an den Hof unternehmen solle, um die Wie-dererlangung Emma's zu versuchen, und zu bewirken, daß sie,so weit es möglich sei, wieder zu Ehren gebracht werde.
„Laßt sie nur," sagte er, „sie ist ein Falke, der demWinde folgt; ich würde mir nicht die Mühe geben, ihn durchPfeifen zurückzulocken."—Obgleich er eine Zeitlang bei dieserAnsicht beharrte, so ließ er sich doch endlich überzeugen, daßcs seine Pflicht sei, einen Schritt zu thun, wozu ihn sein Vater-gefühl antrieb, und zu Tresstlian's Versuch zum Besten seinerTochter seine Einwilligung zu geben. Er unterschrieb dahereine Vollmacht, welche der Pfarrer aufgesetzt hatte; denn injenen einfachen Zeiten waren die Geistlichen dieRathgeber ihrerHeerde sowohl in rechtlichen als in religiösen Angelegenheiten.
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