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um den guten Sie Hugh zu bewegen, mich in dieser Sache zuseinem Bevollmächtigten und Stellvertreter zu ernennen; dennin seinem und nicht in meinem Namen muß ich reden. Da sie sicheinmal so sehr verändert hat, sich in diesen schurkischen, gottlosenHofschranzen zu vergaffen, so soll er ihr wenigstens die Gerech-tigkeit widerfahren lassen, die noch in seiner Macht steht."
„Besser, sie stirbt cnelebs und sine prole," (ledig undohne Nachkommenschaft) fiel Mumblazen mit mehr Lebhaftig-keit als gewöhnlich ein, „als daß Robsart's Wappen mit demeines solchen Bösewichts vereint werde."
„Wenn cs Euer Zweck ist, wie ich nicht bezweifeln kann,"versetzte der Geistliche, „so viel als möglich die Ehre diesesunglücklichen junge» Fräuleins zu retten, so muß ich wieder-holen, daß ich es für nöthig halte, Euch zuerst an den Gra-fen von Leicester zu wenden- Er ist so unbeschränkt in seinemHaushalte, wie die Königin in ihrem Reiche, und wenn erVarney sagt, daß dies sein Wille ist, so wird ihre Ehre nichtso öffentlich gebrandmarkt werden."
„Ihr habt Recht — Ihr habt Recht," sagte Trcssilianlebhaft, „und ich danke Euch, daß Ihr mich auf das aufmerksammacht, was ich in meiner Eile übersehen hatte- Ich habe freilichnicht gedacht, daß ich Leicester noch einmal um Gnade bittensollte; doch ich würde vor dem stolzen Dudley niederknieen,wenn ich dadurch die Schande dieser unglücklichen Dame umetwas verringern könnte. Ihr wollt mir also behülflich sein,daß ich die nöthige Vollmacht von Sir Hugh Robsart erhalte?"
Der Geistliche versicherte ihn seines Beistandes, und derHeraldiker nickte ihm seine Zustimmung zu.
„Ihr müßt auch bereit sein, im Fall Ihr dazu aufgefor-dert werdet, die Gastfreundschaft zu bezeugen, welche unserguter Patron gegen diesen trügerischen Vcrräther ausübte, und