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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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lange mit trockenen Lippen gesprochen. Emma, fülle Edmundeinen Becher Wein und für mich auch einen." Dann besann ersich plötzlich, daß Emma ihn nicht Horen könne, schüttelte denKopf und sagte zu dem Geistlichen:Dieser Schmerz ist fürmein verwirrtes Gemüth, was die Kirche von Lidcote für unfernPark ist; wir können uns wohl eine Zeitlang in dem Gebüscheverirren, doch am Ende jedes Ganges sehen wir den altengrauen Kirchthurm und das Grab meiner Väter. Ich wollte,ich hätte morgen jen^n Weg zu wandeln."

Tressilian und der Pfarrer vereinten ihre Bitten, den er-schöpften alten Mann zu bewege», sich zur Ruhe zu legen,was ihnen auch endlich gelang. Tressilian blieb neben seinemBette, bis er endlich eiuschlnmmcrte, und kehrte dann zurück,um sich mit dem Pfarrer zu berathcn, was unter diesen un-glücklichen Umständen anzufangen sei.

Sie konnten Herrn Michael Mumblazcn von dieser Bc-rathung nicht ausschließen, und ließen ihn um so bereitwilligerAnlheil daran nehmen, als, außer der Hoffnung, die sie vonseiner Erfindungsgabe hegten, sie ihn als einen zu großenFreund der Verschwiegenheit kannten, um deshalb die geringsteSorge zu tragen. Es war ein alter Junggeselle ans guterFamilie, aber von geringem Vermögen und entfernt mit demHause Robsart verwandt. In Folge dieser Verwandtschaft warLidcote Hall seit den letzten zwanzig Jahren mit seiner Gegen-wart beehrt worden. Seine Gesellschaft war für Sir Hughangenehm, besonders wegen seiner tiefen Gelehrsamkeit, diesich zwar auf Heraldik und Genealogie beschränkte, nebst dendamit verbundenen historischen Kenntnissen. Außer der Bequem-lichkeit, einen Freund um sich zu haben, an den er sich wendenkonnte, wenn sein eigenes Gedächtniß, was häufig vorkam,unzuverlässig war, und ihm hinsichtlich der Namen und Iah-