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Fremden, welcher mit ihm eingetreten war- Der Pfarrer, einGeistlicher mit grauem Haar, welcher zur Zeit der KöniginMaria Beichtiger gewesen war, saß mit einem Buche in derHand in einem andern Winkel des Zimmers. Auch er begrüßteTressilian mit kummervollen Blicken und legte sein Buch nieder,um die Wirkung zu beobachten, welche sein Erscheinen aufden niedergeschlagenen alten Mann hervorbringcn würde.
Als Tressilian sich mit Thränen in den Augen dem Va-ter seiner verlobten Braut näherte, schien Sir Hugh's Denk-kraft wieder aufznlebcn. Er seufzte tief, wie Einer, der auseinem Zustande der Betäubung erwacht, ein leichtes Zuckenüberflog seine Züge, er öffnete seine Arme ohne ein Wort zureden, und als Tressilian sich in dieselben warf, drückte erihn fest an seine Brust-
„So ist mir doch noch Etwas übrig, was des Lebenswcrth ist," waren seine ersten Worte, und während er sprach,machte er seinen Gefühlen in einem Thränenstrome Luft, derüber seine gebräunten Wangen und seinen langen weißen Bartherabfloß.
„Ich hätte nicht gedacht, daß ich Gott danken würde,wenn ich einmal meinen alten Herrn weinen sähe," sagte WillBadgcr, „und dennoch thue ich es jetzt, obgleich ich nahe da-ran bin, in Gesellschaft mit zu weinen."
„Ich will keine Fragen an Dich richten," sagte der alteRittcr;„keine Fragen, Edmund — Du hast sie nicht gefunden, oder insolchem Zustande, daß cs besser wäre, sie verloren zu haben."
Tressilian war nicht im Stande, anders zu antworten,als sein Gesicht mit beiden Händen zu bedecken.
„Es ist genug — es ist genug. Aber weine Du nicht umsic, Edmund. Ich habe Ursache zu weinen, denn sie warmeine Tochter — Du hast Ursache, Dich zn freuen, daß sie